Abfischen des Ampflwangerbachs

Der Ampflwangerbach ist ein kleiner Wiesenbach, der von Ampflwang kommend bei Timelkam in die Vöckla mündet. Ein Teilstück von 3 km dieses idyllisches Gewässers hat der SAB zu Aufzuchtzwecken gepachtet. Vor ca. 2 Jahren wurde der Bach mit Forellen und Äschensetzlingen besetzt, die nun elektrisch abgefischt werden.
Am 25. Mai war es wieder einmal soweit. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde der Ampflwanger - Bach elektrisch abgefischt. Der Zweck dieser Aktion ist eine Stützung des Bachforellen und Äschenbestandes der Ager durch eigene Aufzucht.

Am Unterlauf des Ampflwanger - Baches

Klar erkennen wir Schotterbänke die sich mit tiefen Gumpen an den Außenkurven abwechseln.

Der Ampflwangerbach ist für die Aufzucht der Äschen und Bachforellen bestens geeignet. Durch seine gute Wasserqualität und seinem abwechslungsreichem Verlauf hat dieser Vöcklazufluss alle Voraussetzungen die ein gutes Aufzuchtgewässer braucht.
Wenn man weiß, wie schlecht es um die Äschenbestände steht, kann man den Wert solch eines Aufzuchtbaches für diese bedrohte Fischart gar nicht hoch genug einschätzen.
Der SAB - Vöcklabruck hofft mit diesem Aufzuchtprogramm den Bachforellen und Äschenbestand in der Ager wieder zu stabilisieren.

Als erstes wird der Transportbehälter mit Wasser aus dem Ampflwangerbach befüllt. Durch die, dadurch gleich bleibende Wassertemperatur, werden die Fische weniger gestresst. Zusätzlich sorgt man mit Sauerstoff für eine ausreichende Belüftung.

Um 8 Uhr in der Früh geht es los.

Die Elektrofischerei wird auch diesmal von Roman Moser und seinem bewährtem Team durchgeführt.

Die beiden Träger des 4 Takt Aggregats leisten Schwerarbeit und sind um Ihren Job nicht zu beneiden.

Roman Moser weiß genau wo seine Schützlinge zu finden sind.

Rückentragegerät FEG 3000
Antrieb durch Honda Viertakt- Motor
Ausgangsleistung 3.000 Watt
Gewicht 28 kg

Beim Elektrofischen schwimmt die Kathode (Minuspol) im Wasser und die Anode Pluspol ist am Kescher des Elektrofischers angebracht.

Das ganze funktioniert mit Gleichstrom. Sobald man nun den Kescher ins Wasser führt, schließt sich der Stromkreis und die Fische werden durch einen Leitstrom an den Kescher geführt und gleichzeitig betäubt.

Auf diese Weise kann eine recht große Menge an Fischen schonend dem Gewässer entnommen werden.

Elektrofischen bedeutet Teamarbeit und Konzentration

In großen Eimern werden die gefangenen Fische so schnell wie möglich zu den Transportbehältern gebracht.

Traumhafte Äsche aus dem Ampflwangerbach

Schonend werden die Äschen und Bachforellen in den Transportbehälter gekippt.

Stoiber Hans überwacht die richtige Belüftung des Transportbehälters, während Bruno Watzka die gefangenen Fische genau nach Fischart getrennt zählt.

Schöne Äsche über kiesigem Grund

Ein eingespieltes Team gewährleistet das schonende Fangen der Fische

Das letzte Teilstück des Ampflwanger Baches. 

8 Stunden harte ( Sonntags ) Arbeit liegt hinter den Fischern

Roman an der Spitze seines Teams

Noch ein letzter Blick unters Wehr um auch die letzten Äschen abzufischen.

Das Ergebnis eines anstrengenden Fischertages

822 Forellen

359 Äschen
Gesamt: 1181 Forellen und Äschen
 Als Beifang wurden Bachsaiblinge, Aitel und Koppen gefangen.

Der Ampflwangerbach hat sich somit wieder als bestes Aufzuchtgewässer des SAB herausgestellt und die optimistischen Erwartungen voll erfüllt.

Der SAB dankt allen freiwilligen Helfern für die getane Arbeit