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| An Hand dieser Grafik sieht man wie ein Hochwasser an der Ager entsteht. Die Vöckla als größter Zubringerfluss, sie entwässert ein Gebiet von ca. 450 km², schwillt durch das Fehlen großer Rückhaltebecken ( AGER - ATTERSEE) sehr schnell an und dadurch steigt auch der Pegel an der Ager rasant. Um diesem schnellen Ansteigen etwas entgegen zu wirken, werden im Stadtbereich von Vöcklabruck Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Der Attersee, als Rückhaltebecken der Ager, kann zwar einen Teil der Wassermassen speichern, aber ab einem gewissen Pegel wird natürlich ebenfalls in die Ager entwässert. Dadurch kann es an der Ager zu kurzen Hochwasserspitzen kommen, die meistens aber genau so schnell wieder fallen. Bei längeren Regenperioden kann es allerdings 1 - 2 Wochen dauern, bis der Attersee und in weiterer Folge die Ager wieder auf Normalstand ist. |
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| Dorneter Kurve bei einem Wasserstand von 260 cm |
| So wollen wir unsere Ager eigentlich nicht sehen, aber gegen die Natur kann man ( Gott sei Dank) nichts ausrichten. Braun wälzen sich die Wassermassen der Ager durch das hier immer breiter werdende Flussbett. Die Mündung der dürren Aurach ist nur mehr im Ansatz zu erkennen und die Ager drückt weit in diesen kleinen Zubringerbach hinein. In dieser, für unsere Fische angespannten Situation, erkennt man erst den Wert solcher Rückzugsgebiete. |
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| Nicht wieder zu erkennen ist die Hessenberger Schwelle bei einem Wasserstand von 260 cm. Mit unglaublicher Wucht wälzt sich die Ager über die Schwelle und bricht in tosenden Fluten. Hoch spritzt die Gischt über den Wellen und Fischen ist jetzt natürlich unmöglich. Die Fische stehen jetzt im Uferbereich und sind durch das braune Wasser großen Belastungen ausgesetzt. Man sollte aber bedenken, Hochwasser gehören zum natürlichen Kreislauf unserer Flüsse, verändern die Struktur eines Flusslaufes und schaffen neuen Lebensraum für ihre Bewohner. |
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| 14. Jänner 2011 |
| Der Pegel der Ager ist innerhalb weniger Stunden von 120 cm auf 340 cm geschnellt. |
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| Das führte dazu, dass die Ager 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde mit sich führte. In den vergangenen Jahren wurden im Jänner nur 150 bis 170 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. An ein Fliegenfischen ist jetzt natürlich, wie hier an der Hessenbergerschwelle, nicht zu denken. |