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Am 5.5.2007 war es wieder soweit. Mit großer Vorfreude warteten wieder
einige Agerlizenznehmer auf den Frühjahrsbesatz der Fischzucht „Thalhamer
Mühle/Bayern“. Die Fische von Fischereimeister Karl Kreissig sind weit
über die Grenzen Bayerns für die hohe Qualität bekannt und auch in unserem
Lande von Bewirtschaftern erstklassiger Forellenreviere begehrt. |
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Unser Bewirtschafter der Ager - Fliegenstrecke, Mag. Roman Moser, und
sein seit vielen Jahren bewährtes Helferteam (Franz Buttinger, Franz
Hummer, Hannes Höbarth, Hans Stoiber) begannen nach erster
Kontrollbeschau der Fische die Regenbogenforellen in mehrere
Agerabschnitte zu besetzen. |
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Die Regenbogenforellen von Karl Kreissig wurden vor ca.
15 Jahren genetisch untersucht und entstammen einer von nur 5 nicht
miteinander verwandten Regenbogenarten Deutschlands. Dieser Stamm dürfte
aus dem Raume Bayerns stammen und zeichnet sich durch einige Vorzüge
gegenüber in Teichen aufgezogenen Arten aus. |
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Die Fische wurden in Fließbecken aufgezogen,- sind
relativ standorttreu und können sich auch in unserem Revier selbst
reproduzieren. Da es in der Ager doch öfter mal zu höheren Wasserständen
bzw. Hochwässern kommt ist dies für unser Revier von großem Vorteil. |
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Die gelieferten Bachforellen entstammen aus der
Inn-Region und zeigen sehr gutes Wachstum. Auf Grund gegenüber der
Regenbogenforelle unterschiedlicher Habitatsansprüche wurden die
Bachforellen in Bereiche mit höherer Fließgeschwindigkeit (dadurch
weniger verschlammte Gewässerabschnitte) und somit größerer
Sedimentbewegung der Freiheit entlassen. |
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Die Bachforelle ist gegenüber höheren
Wassertemperaturen empfindlicher. Auf Grund erfolgreicher von uns
initiierter Gewässerrückverbauungen in unserem Revier findet die
Bachforelle nun auch genügend Unterstände. |
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Die gelieferten Äschen verteilten wir ebenfalls
gleichmäßig im gesamten Revier. |
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Trotz des noch immer stattfindenden Fraßdruckes
durch Kormorane zeigen unsere Besatzmaßnahmen mit Äschen gute Erfolge.
Immer mehr Lizenznehmer melden uns gute Äschenfänge. |
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Zu guter Letzt wurden noch einige kleine Huchen im Revier
besetzt. Der Huchen war früher, wie in allen rechtsufrigen
Donauzubringern, in der Ager heimisch und kam in beachtlichen Größen
vor. Auf Grund verbesserter Lebensbedingungen und auch genügendem
Weißfischvorkommen hoffen wir, dass auch in Zukunft einige unserer
Lizenznehmer das wohl schönste Petri Heil haben werden, einen kapitalen Huchen zu fangen. |
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In den letzten Jahren wurden schon öfter Huchen in Größen
bis 1,20 m gesichtet. Der Fang dieses
berühmt launischen „Donaulachses“ gestaltet sich oft schwierig und ist
eine reizvolle Aufgabe für Spezialisten. |
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In der gemütlichen Gaststube beim Wirt am
Weinberg wird die Besatzaktion noch einmal durchdiskutiert.
Selbstverständlich wird dabei auch allerlei Fischerlatein gesponnen und
zum Abschluss eines arbeitsreichen Tages gibt es noch das traditionelle
Stamperl Nussschnaps vom Hannes. |
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| Der SAB
bedankt sich bei Roman Moser und seinem Team für die vielen Stunden Arbeit
in diesem Revier und wünscht allen unseren Lizenznehmern
für die Saison 2007 ein kräftiges
Petri Heil |
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