Abfischen der Redl

 Am 7. Juli fuhr das Team rund um Roman Moser an den Redlbach, um für die neuen Agerwohnungen neue Bewohner abzufischen. Um unserer Informationspflicht gegenüber unseren Mitgliedern nachzukommen, haben wir auch diese, erstmalig durchgeführte, Aktion mit der Kamera begleitet und hoffen damit auch den Seenfischern unseres Vereines einmal die Arbeit für ein Salmonidengewässer etwas näher zu bringen. Dieses kleine, den Niederungsbächen der Forellenregion zugehörende, Gewässer beherbergt Bach und Regenbogenforellen in allen Größen. Aber auch Äschen und Koppen zählen zu den Bewohnern dieser Kinderstube im  Revier Vöckla Ager. Der Umstand dass diese zukünftigen Besatzfische im Einzugsgebiet der Ager aufwachsen, machen sie zu einem optimalen Besatzmaterial für unsere Ager. Sie sind mittlere bis hohe Fließgeschwindigkeit gewohnt und nützen jede Versteckmöglichkeit als Deckung. In Zeiten eines hohen Fraßdruck durch fischfressende Vögel, wie Kormoran, Gänsesäger und Graureiher ein nicht unerheblicher Vorteil für jeden Bewirtschafter.
 
Hier an der Mündung der Redl in die Vöckla, beginnt ein arbeitsreicher und anstrengender Tag für unsere Fischer.
 
Wunderschöne Bachforellen und als Überraschung Äschen wurden gleich auf den ersten Metern gefangen.
 
Brennnesseln, Weiden und überhängende Bäume säumen den Redlbach und schützen die Fische vor ungebetenen Gästen. Ein Kormoran hat hier fast keine Chance und die kleinen Forellen können nahezu ungestört aufwachsen.
 

Da die gefangenen Fische natürlich einem gewissen Stress ausgesetzt sind und um ihnen hohe Belastungen zu ersparen, begleitet Siegi Tomaschek mit einem Hubstapler samt Fischbehälter die Abfischaktion. Mit Sauerstoff versorgt überstehen sie so locker einen Vormittag. Ständige Sichtkontrolle und die Ratschläge von Fischmeister Köttl und Roman Moser verhindern schon im Vorfeld, dass zu viele Fische in den Behälter umgesetzt werden.

 
Traumhaft gefärbt und in optimaler Kondition. Diese Bachforelle wird in der Ager bald einen neuen Unterstand besetzen.
 

Die schnellfließenden Stellen erfordern höchste Konzentration von den Fischern.
 
Tomaschek Siegi mit Regen und Bachforellen in beeindruckender Größe.
 
Mit einem Rutsch in den Kescher.
 
Ein immer gern gesehener Beifang und willkommener Gast in der Ager ist die Mühlkoppe.
 
In den Stillwasserbereichen und tiefen Gumpen sind naturgemäß die meisten Fische zu Hause. Jetzt werden unsere Fischer in hohem Maße gefordert. Gilt es doch, so viele Fische als möglich zu fangen. Der Aufwand einer solchen Elektroabfischaktion ist ja, was Organisation und Terminisierung anbelangt, beträchtlich.
 
Ein Kescher voll mit neuen Agerbewohnern.

Mit 250 kg Fanggewicht kann man zufrieden sein und die Ager hat genug Unterstände um die gefangenen Fische zu beherbergen.

 

Im Arbeitseinsatz waren:

Roman Moser, Hannes Höbarth, Franz Buttinger, Sigi Tomaschek, Franz Hummer, Raphael Bodin und sein Opa (Opili) Sepp und Rudolf Mikstetter
 

Der SAB bedankt sich bei Roman Moser und seinem Team für die, wie immer, gut organisierte Besatzaktion.

 

Tight Lines