Seeforellenbesatz für den Irrsee

Es wurden 5000 Stk. 0+ Brütlinge in den Zellerbach eingesetzt.
Endlich war es so weit. Die neuen Bewohner des Zeller Baches haben die richtige Größe (6 cm) und Kondition für einen Besatz in diesem sommerkalten Zufluss (+15°C) des Irrsees. Von der großwüchsigen Attersee - Seeforelle abstammend, wurden die Brütlinge in Kreuzstein erbrütet, vorgestreckt und für einen reibungslosen Besatz vorbereitet.
Im Zeller Bach werden die Setzlinge von der Mündung bis in den letzten Tümpel verteilt und um einer Verdriftung der Jungfische entgegenzuwirken, wurde jeder noch so kleine Unterstand ausgenützt. Wenn alles klappt, es gibt schon positive Sichtungen, werden diese Forellen in ein paar Jahren zum Laichen wieder in diesen Bach aufsteigen und für Nachwuchs sorgen.
Schmiderer Pauli beim verteilen der neuen Bewohner des Zeller Baches.
Das Konsortium Zeller/Irrsee und der SAB - Vöcklabruck hoffen mit diesem Besatz wieder eine eigenständige Population an Seeforellen in den See zu bekommen. Leider gibt es immer noch sehr wenige Rückmeldungen von Seeforellenfängen. Da diese Informationen für einen Erfolg und Fortbestand dieses Projektes aber äußerst wichtig sind, appellieren wir wieder an unsere Irrseefischer Fänge oder Sichtungen zu melden. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei jenen, die uns diesbezüglich mit Nachrichten versorgen.
 
Der Bestand nimmt auf jeden Fall spürbar zu und besonders im Frühjahr konnten wir heuer etliche Seeforellen bei der Nahrungssuche beobachten. Es dauert halt alles seine Zeit und wahrscheinlich werden erst die kommenden Jahre zeigen, ob dieses Projekt von Erfolg gesegnet ist. Auf jeden Fall ist die Seeforelle all unsere Bemühungen wert. Ein ausführlicher Bericht über Versuche mit laichigen Seeforellen und Brutboxen kommt in einer der nächsten Ausgaben.
 
Im Arbeitseinsatz waren: Schmiderer Paul. Loidl Rudi, Mikstetter Rudi und natürlich Reitinger Hans, der uns immer wieder guten Ratschlägen versorgt.
Petri Heil