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Da der Hechtbesatz am Irrsee noch nie in
dieser Form dokumentiert wurde, haben wir uns die Mühe gemacht für unsere
Mitglieder einen Bildbericht über diese Besatzaktion zu verfassen. Der SAB
hofft damit alle offenen Fragen bezüglich Hechtbesatz am Irrsee zu
beantworten. |
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Hechtnachwuchs vom Attersee |
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Die, vom Attersee
stammende, Hechtbrut wurde in Kreuzstein gezogen
und zeigte sich in einer sehr guten Verfassung. Durch
diese Auffrischung des Hechtbestandes mit Hechtsetzlingen
wird die Qualität des Irrseehechts erhöht und damit wird auch langfristig
einer Verbuttung des Weißfischbestandes am Irrsee entgegengehalten. Und um
auch unsere Renkenangler zu beruhigen, es ist wissenschaftlich bewiesen, das
zu einer guten Renkenpopulation auch der Hecht gehört. |
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Hechtsetzling für den Irrsee |
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Diese Größe ist optimal für einen Besatz. Die Hechte haben
jetzt eine Länge von 4 - 5 cm und ihr Kannibalismus
ist noch nicht ausgebildet. Sie ernähren sich von Zooplankton und stellen
sich erst nach dem Besetzen auf Fischlarven um. Der Juni ist daher ideal für
einen Hechtbesatz, durch die vielen ablaichenden Fische ist genug Nahrung im
See und diese Cyprinidenlarven gewährleisten ein sehr gutes Abwachsen der
kleinen Hechte. Die Hechtsetzlinge wurden kurz vor dem Besatz zusätzlich
noch mit Plankton vorgestreckt um ihnen einen guten Einstieg in ihre neue
Umgebung zu ermöglichen.
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Die (Hecht) Zukunft liegt in unseren Händen |
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Um Verletzungen zu vermeiden werden auch so
robuste Fische wie der Hecht nur mit feinmaschigen Keschernetzen umgesetzt. |
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Das wichtigste am Hechtbesatz ist das Wissen
um die Verhaltens und Lebensweise unserer Hechte. Die Natur hat es so
eingerichtet, dass gerade Hechte im Jungstadium ausgesprochene Kannibalen
sind und vorzugsweise über die eigenen Artgenossen herfallen. Ein sinnvoller
Hechtbesatz ist daher sehr arbeits- und zeitaufwändig. Jeder Hecht braucht
seinen Unterstand und die Setzlinge müssen sehr weitläufig und in
dichte Schilfzonen besetzt werden. Auch die Wassertiefe sollte man immer im
Auge behalten, um Raubfische wie Barsche von unserem Besatz, so weit es
geht, fernzuhalten. Die Überlebensrate der vorgestreckten Hechte liegt bei
idealen Voraussetzungen bei ca. 5% und zeigt in ungefähr wie es unter den
Junghechten nach ihrem Besatz zugeht. Sogar Brachsen wissen einen Junghecht
als Mahlzeit zu schätzen und all diese Umstände lassen einen Hechtbesatz nur
dann erfolgreich werden, wenn die Setzlinge sehr genau verteilt werden. |
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Je dichter das
Schilf, desto besser und vielfältiger sind die Verstecke. |
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Mittels großen Messbechern werden die Kleinhechte geschöpft und am ganzen
Irrsee verteilt. |
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Ein Trick beim Hechtbesatz ist das Besetzen mit einem Spritzkrug. Die Hechte
werden durch die schmale Öffnung nur in kleinen Mengen in den See
eingebracht und können daher besser verteilt werden. Dieser Vorgang erinnert
eigentlich an Blumengießen und schaut für Nichtfischer wahrscheinlich sehr
lustig aus. |
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Hier sieht man genau wie die kleinen Hechte
verteilt werden. Dieser Vorgang passiert auch mit dem fahrendem Boot und man
kann in relativ kurzer Zeit viele Setzlinge im Schilf und an den
Schilfrändern verteilen. |
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Hier gibt es einen kleinen Film
(6,5 MB)
über
den Hechtbesatz mit Spritzkrug. |
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Das Konsortium Zeller/Irrsee und der
SAB - Vöcklabruck hoffen mit diesem Besatz den
Hechtbestand im Irrsee zu fördern und wünscht all jenen, die sich der
Fischwaid auf den Hecht verschrieben haben, ein kräftiges Petri Heil |
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Im Arbeitseinsatz waren: |
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Estmeister Karl, Hirschbichler Josef, Schmiderer Paul, Mikstetter Rudolf |
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