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Selbstverständlich wird beim Besatz am Irrsee
auch auf den Lieblingsfisch aller Schleppangler nicht vergessen. Der
jährliche Hechtbesatz am Irrsee ist ja ein fixer Bestandteil des
Besatzplanes und eine Auffrischung des vorhandenen Hechtbestandes mit
Hechtsetzlingen hat sich, wie die gemeldeten Ausfänge zeigen, durchaus
bewährt. Der Irrsee mit seinem relativ sicheren Wasserstand und den
vielfältigen Versteckmöglichkeiten wie Schilfzonen und Unterwasserpflanzen
bietet alle Voraussetzungen um den Junghechten ein Überleben zu sichern. Der
Besatz mit Brütlingen und Setzlingen ist unbedingt zu bevorzugen, da
Satzhechte (einsömmrige Hechte) für ein Gewässer wie dem Irrsee mit einem
guten sich selbst reproduzierenden Hechtbestand nicht geeignet sind. |
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Hechtnachwuchs aus der Fischbrutzuchtanstalt Kreuzstein |
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Kannibalische Hechtsetzlinge |
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Der Besatz wurde gerade noch rechtzeitig
eingebracht. Die Umstellung von Zooplankton auf Fischlarven hatte zum Teil
schon begonnen und etliche Setzlinge attackierten bereits die am nächsten
stehenden Fische. Aber nicht nur Hechte sind den Hechten gefährlich, auch
Barsche scheinen genau zu wissen wie so ein Junghecht schmeckt. Ein von Hand
unter einen Steg gesetzter Hechtsetzling, zu spät bemerkte ich die
anwesenden Barsche, schwamm nur noch ca. einen Meter, dann war der Junghecht
auch schon in einem der offenen Barschmäuler verschwunden. Das geht so
schnell, man sieht fast nicht wer der Übeltäter war.
Man kann sich mittels dieser Szene
sehr gut vorstellen, was sich für Dramen unter der Wasserlinie abspielen.
Aber das ist der Lauf der Natur und ein Jahr später drehen unsere Hechte den
Spieß mit Sicherheit wieder um. |
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Schonend werden die Hechte, entlang des
Schilfgürtels von der fahrenden Zille aus, mit feinmaschigen Keschernetzen
großflächig verteilt. Ein
sinnvoller Hechtbesatz ist daher immer mit einem großen Zeit und
Arbeitsaufwand verbunden. Jeder Hecht braucht seinen Standplatz und je
weiter man die Junghechte auseinander setzt, desto höher ist die
Überlebensrate unserer Irrseehechte. |
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Das Konsortium Zeller/Irrsee und der
SAB - Vöcklabruck hoffen mit diesem Besatz den
Hechtbestand im Irrsee zu fördern und wünschen all jenen, die sich der
Fischwaid auf den Hecht verschrieben haben, ein kräftiges Petri Heil |
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Im Arbeitseinsatz waren: |
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Schmiderer Paul, Mikstetter Rudolf |
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