Seelaubenbesatz: Irrsee 2009

Am 20. Juli wurde am Zeller /Irrsee ein Besatz mit Seelauben durchgeführt. Besetzt wurden ca. 60.000 St. vorgestreckte Seelauben (Mairenken).

Das Ziel des Sportanglerbundes Vöcklabruck und des Konsortiums Zeller Irrsee ist die Wiederansiedelung und Unterstützung einer FFH – Fischart. (Natura 2000)

Seelaubenbesatz am Irrsee
Im Rahmen der fischereilichen Bewirtschaftung wurde am Zeller /Irrsee ein Besatz mit Seelauben durchgeführt. Besetzt wurden ca. 60.000 St. vorgestreckte Seelauben (Mairenken). Nach dem ja, wie schon im vorigen Jahr ausführlich berichtet, am Irrsee eine Besatzaktion zur Wiedereinbürgerung der Seelaube (Mairenke) durchgeführt wird, so wurde auch dieses Jahr im Juli die Freiwasserzone mit diesen früher im Irrsee so zahlreichen Oberflächenfischen besetzt. Die Seelauben sind ja durch zu viele Nährstoffeinträge und verschlammte Laichplätze am Irrsee in ihrem Bestand gefährdet und in ihrer Entwicklung rückläufig. Besonders im Spätherbst entstehen, wie Untersuchungen belegen, sauerstoffarme Wasserschichten die den Bestand von Seelauben bedrohen. Die Revitalisierung vorhandener und das anlegen neuer Laichplätze ist daher für einen nachhaltigen Bestand unbedingt erforderlich. Denn nur Fische in den See schütten, damit wird man keinen langfristigen Erfolg haben. Im Irrsee besiedelt die Seelaube die Freiwasserzone, wo sie sich besonders in den Abendstunden durch ihre gekringelten Oberflächenringe verrät. Dieser Cyprinide hat seinen angestammten Platz im Irrsee und ist für besonders für Hechte eine willkommene Beute. Spritzende und flüchtende Seelauben an der Oberfläche, dieses Schauspiel sieht wohl jeder Hechtangler gerne. Wir hoffen dass wir dieses Spektakel am Irrsee bald wieder einmal beobachten können.
 
Vorgestreckte Seelauben - ca. 6 Wochen jung
Im Arbeitseinsatz waren: Schmiderer Paul, Loidl Rudi, Mikstetter Rudi
Das Konsortium Zeller/Irrsee und der SAB - Vöcklabruck dankt allen Helfern für ihre Mitarbeit.