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Das Ziel des Sportanglerbundes Vöcklabruck
und des Konsortiums Zeller/Irrsee ist die Wiederansiedelung und
Unterstützung des Bestandes einer FFH-Fischart (Natura 2000).
Doch was ist eigentlich die Seelaube? In der Wissenschaft nennt man
diesen zur großen Gruppe der Karpfenartigen gehörenden Friedfisch
Chalcalburnus chalcoides mento (AGASSIZ), und wie der Name schon sagt, ist
die Seelaube mit der uns bekannten Laube nahe verwandt und sehr leicht mit
dieser zu verwechseln. |
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Seelaubenbesatz am Irrsee |
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Besetzt wurde die Freiwasserzone am Irrsee mit 70000 Seelauben. Die
Seelauben waren auf 10 mm vorgestreckt und ca. 6 Wochen alt. Der Besatz mit
Seelauben geht jetzt bereits in das dritte Jahr und eigentlich müssten im
kommenden Jahr diese Fische beim Ablaichen zu beobachten sein. An dieser
Stelle möchten wir auch an unsere Mitglieder appellieren, Sichtungen von
ablaichenden Seelauben umgehend zu melden. Auch ein bisschen Unterstützung
wäre jetzt sehr hilfreich. Jeder, auch an Laichvorgängen interessierter
Fischer, würde sich wundern, wenn er mit einem Rechen, an geeigneten
Stellen, den steinigen Grund vom Schlamm befreit. Meistens dauert es nicht
lange und man kann sehr schön beobachten wie Lauben über diesen Stellen
laichen. |
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Vorgestreckte Seelauben - ca. 6 Wochen jung |
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Allerdings sollte
es, bei Sichtungen, wie schon beschrieben, zu keiner Verwechslung mit der
herkömmlichen Laube kommen. Als bestes Unterscheidungsmerkmal dient die
Größe, da ja Lauben eine maximale Größe von 20 cm erreichen und Seelauben
bei guten Bedingungen über 30 cm erreichen können. Ältere Fischer werden
sich noch gut an die, auch als Schnee oder Hasellauben bezeichnete Fische
erinnern können. Im dritten Jahr ist diese Größe natürlich noch nicht
möglich und daher die Verwechslungsgefahr mit Lauben sehr groß. Der
verdickte Unterkiefer und die Stellung der Rückenflosse zur Afterflosse sind
weitere optische Unterscheidungsmerkmale von Seelauben und Lauben. Hier ist
ein gutes Fischbestimmungsbuch sehr hilfreich. Ein weiterer wichtiger Teil
dieses Besatzprogramms ist aber auch die Verbesserung der Lebensbedingungen
von Seelauben. |
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Laichplätze schaffen und erhalten, nur so hat man eine
Chance diesen Fisch wieder im Irrsee dauerhaft anzusiedeln. |
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Das Konsortium
Zeller/Irrsee und der SAB - Vöcklabruck hofft mit diesem Besatzprogramm die
Vielfalt der Fischfauna am Irrsee zu fördern und zu erhalten. |
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Das Konsortium Zeller/Irrsee und der SAB - Vöcklabruck dankt
allen Helfern für ihre Mitarbeit. |
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