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Wissenschaftliche Untersuchung der Maränen am Irrsee 2007 |
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Am 20.10.2007 wurde am Irrsee die jährliche Untersuchung der Irrsee Maränen durchgeführt. Das Multimaschen - Netz wurde am Vortag im Bereich des Südmoores ab einer Tiefe von 12 - 15 m ausgelegt. Notwendig sind diese Untersuchungen, um die Alterspyramide, Bestandsdichte und das Abwachsen der Coregonen, festzustellen. Der Kälteeinbruch mit Schneetreiben und Nullgraden machte diesen Teil der Untersuchung wahrlich zu keinem Honiglecken. Da Fischer aber in der Regel sehr wetterbeständig sind, spielte die Kälte nur eine untergeordnete Rolle. Durchgeführt wurde diese Untersuchung unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Gassner vom Bundesamt für Wasserwirtschaft und seiner Assistentin Mag. Hassan. Selbstverständlich haben wir für unsere Mitglieder auch dieses Mal einen kleinen Bildbericht zusammengestellt. |
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| Dr. Gassner und Mag. Hassan beim Einziehen des Multimaschen - Netzes. Unterstützt wurden die beiden von den SAB Vorständen Paul Schmiderer und Ferdinand Höfensauer. |
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| Dieses spezielle Netz hat Ihren Namen durch ihre Funktionalität in Folge von verschiedenen Maschenweiten. Gestaffelt hat dieser Netzsatz folgende Maschenweiten von 15 mm - 26 mm - 32 mm - 38 mm - 42 mm - 50 mm - 60 mm bei einer Netzlänge von 3 x 50 m. In diesen Maschenweiten verfangen sich Maränen aller Altersklassen und man kann dadurch Rückschlüsse auf das Abwachsen der verschiedenen Jahrgänge ziehen. Je mehr Maränen sich in diesem Netz verfangen, desto genauere Ergebnisse bekommen die Wissenschaftler für die Altersstrukturanalyse. |
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| Ein weiterer Vorteil dieses Netzes ist die schnellere Durchführung der Untersuchung, da man mit einem Netzzug Chancen auf alle Jahrgänge hat. Die Netzhöhe beträgt 3 m. |
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| Bei der diesjährigen Abfischaktion ging seit langem wieder ein Zander in das Netz. Dieser Raubfisch wurde natürlich sofort zurückgesetzt und nach einiger Zeit tauchte der Zander unversehrt in die Tiefen des Irrsees ab. |
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| Das Team um Dr. Gassner bei der Rückfahrt zur Konsortialhütte. |
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| Sortiert und nummeriert. So werden die Maränen für die Untersuchung vorbereitet. |
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| Als erstes werden die Maränen auf eventuelle Verletzungen und Hakenschäden untersucht. Dann werden sie vermessen und gewogen. Es konnten auch wieder Maränen 5+ nachgewiesen werden. Anscheinend hat die Einführung des Zwischenbrittelmaßes schon nach kurzer Zeit positive Auswirkungen. Hier sind wir guter Hoffnung, wieder größere Altersklassen in den Irrsee zu bekommen. |
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| An Hand der Gonaden wird das Geschlecht und der Reifegrad festgestellt. |
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| Der letzte Teil der Untersuchung ist die Schuppenentnahme zur Altersbestimmung. Die Schuppen dürfen, um zu einem genauen Ergebnis zu kommen, nur an einer bestimmten Stelle unterhalb der Rückenflossen entnommen werden. |
| Für die diesjährige Untersuchung ergibt sich folgende Schlussfolgerung. Das Fangergebnis war sehr gut und das herunter gesetzte Mindestmaß dürfte durch vermehrten Ausfang keinerlei negative Auswirkungen auf den Renkenbestand haben. Im Gegenteil, die Renken waren in guter Kondition und gingen in allen Altersgrößen in das Netz. Auf Grund dieser Untersuchung wird die weitere Bewirtschaftung des Renkenbestandes festgelegt und besonders das Mindestmaß hängt vom Ergebnis der Altersbestimmung in Verbindung mit der Laichreife ab. Die Fische wurden anschließend an die Konsortiumsmitglieder verteilt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt. |
| Teilnehmer waren: Dr. Hubert Gassner, Mag. Hassan, Paul Schmiderer, Ferdinand Höfensauer, Rudolf Mikstetter und am Teekocher Rudi Loidl. |
| Der Sportanglerbund Vöcklabruck und das Konsortium Zeller Irrsee danken allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf der Maränenuntersuchung. |
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