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Wissenschaftliche Untersuchung der Maränen am Irrsee 2009 |
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| Kaltes und regnerisches Herbstwetter. Bei diesen widrigen äußeren Witterungsverhältnissen wurde am Irrsee die jährliche Untersuchung der Irrsee Maränen durchgeführt. Diese Untersuchung ist Teil einer Gesamtanalyse betreffend der Alterspyramide und der Bestandsdichte. Unter der bewährten wissenschaftlichen Leitung von Dr. Hubert Gassner vom Bundesamt für Wasserwirtschaft wurde am Vortag ein Multimaschen - Netz (Verschiedene Maschenweiten) im Bereich des Südmoores ab einer Tiefe von 15 m ausgelegt. Leider kam es heuer auf Grund eines dramatischen Sauerstoffdefizits ab einer Tiefe von ca. 12 Metern auch zu einem Rückgang der Anzahl gefangener Maränen. Diese, jetzt schon einige Jahre laufende, Untersuchung liefert dem Bewirtschafter wichtige Daten um das Aufkommen und Abwachsen der Irrseemaräne auch für die Zukunft zu gewährleisten. Für die diesjährige Untersuchung ergibt sich folgende Schlussfolgerung. Das Fangergebnis war den Umständen entsprechend gut. Der Irrsee wies ja in diesen Tagen innerhalb weniger Tage einen Temperaturrückgang von 8°C auf. Positiv registriert wurde wiederum ein Zanderfang als Beweis einer kleinen aber sich selbst erhaltenden Zanderpopulation im Irrsee. | |||||||||||||||||
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| Dr. Gassner beim Einziehen des Multimaschen - Netzes. Dieses spezielle Netz hat Ihren Namen durch ihre Funktionalität in Folge von verschiedenen Maschenweiten. Gestaffelt hat dieser Netzsatz folgende Maschenweiten von 15 mm - 26 mm - 32 mm - 38 mm - 42 mm - 50 mm - 60 mm bei einer Netzlänge von 3 x 50 m. In diesen Maschenweiten verfangen sich Maränen aller Altersklassen und man kann dadurch Rückschlüsse auf das Abwachsen der verschiedenen Jahrgänge ziehen. Je mehr Maränen sich in diesem Netz verfangen, desto genauere Ergebnisse bekommen die Wissenschaftler für die Altersstrukturanalyse. | |||||||||||||||||
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| Gefangen wurden Maränen in allen Altersklassen | |||||||||||||||||
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| Schonend wird der gefangene Zander aus den Maschen gelöst und wieder dem Irrsee übergeben. | |||||||||||||||||
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| Aber auch Maränen von über 50 cm befanden sich nach langer Zeit wieder einmal im Netz. Vielleicht kann man in ein paar Jahren das Fangfenster bei den Maränen wieder etwas lockern, was ja als großer Erfolg zu bewerten wäre. Die Fische wurden nach der Untersuchung und Datenerfassung an die Konsortiumsmitglieder verteilt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt. | |||||||||||||||||
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| Wiegen, messen und dokumentieren. Wie man sieht ist wissenschaftliche Arbeit nicht immer nur todernst, sondern man kann auch gut gelaunt seiner Arbeit nachgehen. | |||||||||||||||||
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| Für die diesjährige Untersuchung ergibt sich folgende Schlussfolgerung. Das Fangergebnis war mit ca.100 Stk. ,wetterbedingt, eher durchwachsen. Die Renken waren in guter Kondition und gingen in allen Altersgrößen in das Netz. Auf Grund dieser Untersuchung wird die weitere Bewirtschaftung des Renkenbestandes festgelegt und besonders das Mindestmaß hängt vom Ergebnis der Altersbestimmung in Verbindung mit der Laichreife ab. Die Fische wurden anschließend an die Konsortiumsmitglieder verteilt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt. | |||||||||||||||||
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| Der Sportanglerbund Vöcklabruck und das Konsortium Zeller Irrsee danken allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf der Befischung. | |||||||||||||||||
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Petri Heil |
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