SAB Aktuell

Rechts können Sie die Ansicht wählen / Listenansicht oder Wall

Besatzstrategie und Besatz Attersee 

Die Einnahmen aus der Bojenvereinbarung mit der Republik Österreich werden vertraglich gesichert ausschliesslich für den Fischbesatz am Attersee verwendet. Der Sportanglerbund Vöcklabruck unter Obmannschaft Mag. Josef Eckhardt hat diese Vereinbarung im sogenannten Bojenprozess für das Revier Attersee erstritten. Mittlerweile beläuft sich diese Entschädigung auf mehr als € 120.000,- pro Jahr. Diese Entschädigung ist zweckgebunden und wird ausschließlich für den Fischbesatz lt. Besatzplan verwendet. Der Besatzplan für den Attersee wurde von Herrn FM Scheichl erstellt und ist auch längerfristig sehr sinnvoll und gut für den Attersee.

Besatz Attersee 2020 
Die Gesamtsumme des Besatzes beläuft sich derzeit auf € 112.868.-€, wobei die Besatzkosten zur Gänze von der Bojen Entschädigung beglichen werden. Aufgrund der Corona Unsicherheiten im Frühjahr, konnten nicht, wie geplant, Reinankenbrütlinge in Kreuzstein vorgestreckt werden. Es ist daher bei den Besatzausgaben zu einer Verschiebung zugunsten von Karpfen, Pfrillen, Seeforellen und Brachsen gekommen. Der Herbstbesatz an einsömmrigen Reinanken aus dem Waldviertel war jedoch aufgrund des nicht zu heißen Sommers sehr gut. Somit konnten in Summe 1179 kg Reinanken (1+) besetzt werden. Erfreulich war auch der Besatz von 39.000 Stk. vorgestreckten Brachsen im Herbst 2020. Die laichbereiten Brachsen wurden im Juni von Georg Segner gefangen. Im März und April wurden 89.000 Stk. Pfrillen besetzt. Der Pfrillenbesatz der letzten Jahre dürfte Früchte tragen, man konnte an kiesigen Stellen Pfrillen beim Ablaichen beobachten. Im vergangenen Herbst konnte man aufgrund der schlechten Seesaiblingsfänge leider kein Laich gewonnen werden, somit ist für 2021 kein Saiblingsbesatz zu erwarten. Wir danken FM Scheichl für seine Besatzstatistik und die Besatzplanung der kommenden Jahre.Auch am Attersee geht der Besatz weiterhin in Richtung Artenvielfalt und Bestandserhaltung. Neben den dominierenden Maränen, die ja am Attersee den Großteil der ausgefangenen Fische, sowohl für die Berufsfischerei als auch für die Angelfischer, ausmachen, wird das Besatzprogramm bei den Seeforellen weiter forciert. Dazu passend wird versucht, wieder einen ansprechenden Elritzenbestand aufzubauen. Gerade Jungforellen sind ja auf diesen Futterfisch fixiert. Aber auch auf Brachsen, Karpfen und Schleien wird beim jährlichen Fischbesatz nicht vergessen. Vorgestreckte Hechte aus eigener Erbrütung ergänzen den Besatz und die zahlreichen Fangmeldungen bestätigen den guten Hechtbestand am Attersee.

 

 

Laichschutzgebiet für Zander am Irrsee.

 

50 Meter Abstand halten!

Obwohl der Irrsee heuer mit der Wassertemperatur etwas nachhängt, sind schon Zander an den Nestern zu finden. Um die laichenden Zander zu schützen und beim Laichgeschäft nicht zu stören, wurden jetzt wieder die Schutzzonenwürfel gesetzt. Jede dieser Schutzzonen ist für alle Angler deutlich erkennbar mit roten Würfeln gekennzeichnet. Bitte haltet euch an den Abstand. Diese Fische sind für die nächste Generation der Irrseezander zuständig und gewährleisten für alle Lizenznehmer eine gute, noch vor einiger Zeit nicht mögliche Fischerei auf Zander am Irrsee. Die Fischereikontrolle wurde angewiesen, den vorgeschriebenen Abstand laut Betriebsordnung, 50 Meter im Umkreis, zu überwachen. Es sollte jedem weidgerechten Angler eine Selbstverständlichkeit sein, einem ablaichenden Zander den gebührenden Schutz und Abstand zu gewähren. Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass das Befischen von laichenden, auf ihren Nestern stehenden, Zandern mit Lizenzentzug geahndet wird.


Wir bitten um Kenntnisnahme!

Sportanglerbund Vöcklabruck u. Konsortium Zeller Irrsee

Vöcklabruck, 11.04.2021

Die Zanderschutzzonen sind rot markiert.Bitte Abstand halten !!Ein Zander bewacht sein Nest.Der Nestwächter vom Irrsee.

 

Facebook
Twitter
Youtube

A- A A+