SAB Zeller Irrsee

Fischereiliche Untersuchungen am Zeller Irrsee

Wissenschaftliche Untersuchung der Maränen am Irrsee
Maränen - Laichfang mit Ringwade am Irrsee
Hydroakustische Fischbestandserhebung 2007
Altersstrukturanalyse 2005 der Maränen am Irrsee PDF - File
Altersstrukturanalyse 2007 der Maränen am Irrsee PDF - File
Limnologische und fischökologische Langzeituntersuchung am Irrsee2012 PDF - File

Der Irrsee zählt zu den am besten untersuchtesten Seen in Österreich. Der Fischbestand unterliegt einer permanenten Kontrolle durch das Bundesamt für Wasserwirtschaft, beauftragt vom Konsortium Zeller Irrsee. Eine alljährlich durchgeführte Altersstrukturanalyse und die ständige Kontrolle des Sauerstoffgehaltes und Phosphorkonzentrationen überwachen den guten ökologischen Zustand des Irrsees.

Wissenschaftliche Untersuchung der Maränen am Irrsee
Alljährlich wird am Irrsee mittels eines Multimaschen - Netzes eine Untersuchung der Irrsee Maränen durchgeführt. Notwendig sind diese Untersuchungen, um die Alterspyramide, Bestandsdichte und das Abwachsen der Coregonen, festzustellen. Durchgeführt werden diese Untersuchungen unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Gassner vom Bundesamt für Wasserwirtschaft und seiner Assistentin Mag. Hassan. Um unseren Mitgliedern zu zeigen, wie so eine Untersuchung durchgeführt wird und vor allem, welch immensen Wert so eine Untersuchung für den Renkenbestand am Irrsee hat, haben wir einen kleinen Bildbericht zusammen gestellt.

Dieses spezielle Netz hat Ihren Namen durch ihre Funktionalität in Folge von verschiedenen Maschenweiten. Gestaffelt hat dieser Netzsatz folgende Maschenweiten von 15 mm - 26 mm - 32 mm - 38 mm - 42 mm - 50 mm - 60 mm bei einer Netzlänge von 3 x 50 m. In diesen Maschenweiten verfangen sich Maränen aller Altersklassen und man kann dadurch Rückschlüsse auf das Abwachsen der verschiedenen Jahrgänge ziehen. Ein weiterer Vorteil dieses Netzes ist, die schnellere Durchführung der Untersuchung, da man mit einem Netzzug Chancen auf alle Jahrgänge hat. Gesetzt wurde das Netz in einer Tiefe von 12 m und die Netzhöhe betrug 3 m. In die größeren Maschenweiten gehen 4 sömmrige Maränen, die zusätzlich auf den Hechtbandwurm untersucht werden. Da der Hechtbandwurm auch ein Teil dieser Untersuchung ist beschreiben wir kurz den Lebenszyklus dieses Fischparasiten. Der Hechtbandwurm kommt als Larve über das Zooplankton ( Erster Zwischenwirt ) zu den Maränen. Wenn der Hecht eine Maräne ( Zweiter Zwischenwirt ) frisst, übernimmt er als so genannter Endwirt die Larve des Hechtbandwurmes. Die Larve bildet sich anschließend im Darm des Hechtes zum geschlechtsreifen Bandwurm um. Im Frühjahr werden die Eier der geschlechtsreifen Bandwürmer mit dem Hechtkot ins Wasser abgegeben. Aus diesen Eiern schlüpfen schwimmfähige Larven, die nun vom Hüpferling (Zooplankton) aufgenommen werden und sich in deren Leibeshöhle zum nächsten Larvenstadium weiter entwickeln. Wenn nun eine Maräne das Plankton frisst, übernimmt sie damit auch die Larve und der Zyklus schließt sich. Im Muskelfleisch von Renken sind die Larven des Hechtbandwurmes als wenige Millimeter große Strukturen zu erkennen. Für den Menschen sind diese Larven übrigens vollkommen ungefährlich.

Um eine möglichst genaue Untersuchung gewährleisten zu können, ist ein Mindestmenge von 150 Stück Maränen notwendig. Dieses Ziel wurde mit 250 St. Maränen locker erreicht und sagt einiges über den Fischreichtum in diesem Gewässer aus. Die Fische wurden anschließend an die Konsortiumsmitglieder verteilt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt. Wie wichtig diese Untersuchung für den Maränenbestand ist, zeigt der Umstand, dass auf Grund der Ergebnisse der letzten Jahre das Mindestmaß bei den Renken gesenkt und ein Zwischenbrittelmaß eingeführt wurde. Neue Erkenntnisse konnten gewonnen werden und man kann auf geänderte Bedingungen, was das Abwachsen und Ablaichen der Maränen betrifft, reagieren und die Fischereibestimmungen entsprechend anpassen.

Eine alljährlich durchgeführte Altersstrukturanalyse und die ständige Kontrolle des Sauerstoffgehaltes und Phosphorkonzentrationen überwachen den guten ökologischen Zustand des IrrseesDieses spezielle Netz hat Ihren Namen durch ihre Funktionalität in Folge von verschiedenen MaschenweitenJetzt kommt der nächste Jahrgang ins Boot. Diese 3 sömmrigen Renken werden auch als 2+ bezeichnet und haben bei einem Gewicht von 300 - 400 gr. eine Länge von 32 - 39 cmWo viele Renken zappeln ist natürlich der Hecht nicht weit und es wurden 4 Exemplare bis zu 7 kg gefangen. Um die Hechte nicht zu verletzten wurde ihnen mit einem Stück Holz das Maul aufgesperrt und das Netz vorsichtig entfernt. Mit ein paar unterstützenden Schwimmbewegungen wurden die benommenen Hechte wieder aktiviert und mit einem schnellen Schwanzschlag verabschiedeten sie sich in ihr Reich.Schuppenentnahme zur Altersbestimmung. Nach dem Einholen des Netzes beginnt Dr. Gassner sofort mit der Untersuchung der Fische. Jeder einzelner Fisch wird nummeriert und in einem Säckchen wird eine Schuppenprobe zur Altersbestimmung bei gegeben. Um das genaue Alter der Maränen bestimmen zu können, darf man nur Schuppen unterhalb der Rückenflosse verwenden.An Hand dieser Zeichnung sieht man die Winterringe im Schuppenbild eines vierjährigen Felchens.Jetzt werden die Fische auf äußere Verletzungen und Missbildungen untersucht. Hier seht ihr eine Irrseerenke mit einer Missbildung im Maulbereich. Dieser so genannte Hakenschaden ist bei Renken häufig festzustellen. Als Verursacher gilt ein Nymphenhaken, der in der Maulpartie diesen Schaden anrichtet. Daran sieht man wie wichtig es ist, den Haken vorsichtig zu entfernen. Von den ausgefangenen Fischen hatten ca. 20 % diese Missbildung.Der Reifegrad der Maränen wurde ebenfalls festgestellt. Hier seht ihr einen Rogner mit schon sehr ausgeprägten Laichsträngen. Dieses Exemplar hat den Reifegrad 3 erreicht und wird, sobald die Wassertemperatur nur noch 6 - 8° C beträgt zum Laichgeschäft übergehen.Das gleiche gilt natürlich auch für die Milchner. Die ausgeprägten Gonaden ( Geschlechtsorgane der Fische ) deuten darauf hin, das dieses Männchen den Reifegrad 3 erreicht hat und ebenfalls kurz vor dem Laichgeschäft steht. Auch dieses Exemplar hat einen, durch einen Angelhaken verursachten, ausgeprägten Hakenschaden. Allerdings kann man sagen, das Renken auch mit diesen Missbildungen, normal abwachsen.


Maränen - Laichfang mit Ringwade am Irrsee
Die Ringwade ist ein Fanggerät der Hochseefischerei und wurde um 1820 in den USA erfunden. Das bis zu 160 m lange und 12 m tiefe Netz wird ringförmig um einen Fischschwarm ausgelegt. Für diese arbeitsintensive Art der Laichfischerei benötigt man ein großes Boot mit flachem Boden. Das Aluboot des Bundesinstitutes Scharfling ist mit seinen hohen Bordwänden und der großen Arbeitsfläche optimal für die Ringwadenfischerei geeignet. Zu beziehen sind diese leistungsfähigen und stabilen Boote unter www.barroboote.de. Zusätzlich ist das Boot mit einem umweltfreundlichen 25 PS 4 Takt Motor ausgestattet. Dieser starke Motor ist notwendig um den Ring beim Auslegen der Ringwade so schnell als möglich zu schließen.
Das Herzstück einer Ringwade sind die an der Netzunterkante befindlichen Ringe durch die eine Schnürleine gezogen wird. Am Ende der Schnürleine wird ein großer Karabiner eingebunden um den Ring nach dem Auslegen schell zu verbinden. Zu guter Letzt wird die Ringwade im Boot mit großer Sorgfalt am Bootsboden ausgelegt um ein sicheres Setzen zu gewährleisten.

Durchgeführt wurde die Laichfischerei von Mitarbeitern des Bundesinstitutes Scharfling. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten waren der Konsorte Huber und Vertreter des Vorstandes des SAB - Vöcklabruck anwesend.Um die Maränen so schonend als möglich abzufischen, wurde erstmals eine so genannte Ringwade eingesetzt. Mit dieser Technik ist es möglich die Maränen unverletzt zu fangen und nach dem Abstreifen großteils wieder zurück zu setzen.Die Ringwade ist ordnungsgemäß verstaut und der Laichfang kann beginnen.Als erstes wird eine Boje gesetzt, um die Ringwade auf Zug zu halten. Jetzt wird so schnell als möglich ein Kreis gefahren. Die Ringwade wird geschlossen und der Netzzug kann beginnen. Die Schnürleine mit den Ringen und die Netzunterkante wird ins Boot gehoben und die Ringwade wird eingeholt.Durch die Bleigewichte an der Netzunterkante und der geringen Maschenweite entsteht ein gewaltiger Druck und nur mit vereinten Kräften kann das Netz wieder gehoben werden. Mit der im Einsatz stehenden Ringwade können ca. 1000 m² abgefischt werden.Unversehrt kommen die Maränen an die Wasseroberfläche und werden schonend mit großen Keschern geschöpft. Durch die enge Maschenweite die dem Ende der Wade nach immer enger wird, gibt es praktisch keine Verletzungen der Kiemen oder Flossen unserer Laichfische. Zum Teil werden die Maränen schon jetzt auf Ihre Laichreife untersucht. Da mehr Milchner im Netz sind als gebraucht werden, können diese Dank der schonenden Fangweise unverletzt sofort wieder zurückgesetzt werden.Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Um die empfindlichen Laichfische nicht noch mehr Stress auszusetzen, werden sie umgehend in ein vorher in den See eingebrachtes Netzgehege gesetzt.Unversehrt schwimmen die Maränen im Netzgehege und warten auf Ihre Laichreife. Nach dem Abstreifen werden die Maränen wieder in den See eingebracht und sorgen mit Ihrem Nachwuchs für eine, auch in Zukunft nachhaltige, Fischerei.


Hydroakustische Fischbestandserhebung
Am 23.10.2007 wurde am Irrsee, unter der Leitung von Dr. Gassner, eine Beschallung durchgeführt. Mit dieser Beschallung oder hydroakustischen Fischbestandserhebung, wie dieses Projekt auch genannt wird, wurde das Jahr der fischereilichen Untersuchungen am Irrsee abgeschlossen. Doch was genau ist eine Beschallung? Was ist der Zweck dieser Untersuchung, und welche Ziele werden damit verfolgt? All diese Fragen wollen wir für unsere Mitglieder gemeinsam mit Dr. Gassner bearbeiten und hoffentlich auch in verständlicher Form erklären. Wir haben für diesen Bericht Dr. Gassner vom Bundesinstitut Scharfling bei seiner wissenschaftlichen Arbeit mit der Kamera begleitet und uns natürlich, die Gelegenheit ausnutzend, auch über Details, wie Sauerstoffgehalt, Fischdichte und Bodenbeschaffenheit informieren lassen. Es ist übrigens immer wieder ein besonderes Vergnügen mit Dr. Gassner über die Fischerei aus der Sicht der Wissenschaftler zu diskutieren. Es gibt immer wieder etwas Neues zu erfahren und man sieht unsere Fische nach solchen Gesprächen auch aus einer anderen Perspektive. Zu diesen Perspektiven gehört natürlich auch diese Beschallung die uns ganz neue Eindrücke von der Unterwasserwelt des Irrsees beschert und nach einer letzten kurzen Vorbesprechung konnte die Untersuchung beginnen.

Die Koordinaten der Transekte sind GPS gespeichert und müssen jetzt genau angefahren werden. Die erste Koordinate wird im GPS abgerufen, die Richtung wird eingestellt und bei gleich bleibender Geschwindigkeit (ca. 4 km/h) wird der gespeicherte Punkt angesteuert. Die genaue Einhaltung des vorgegebenen Kurses und der Geschwindigkeit ist für eine effiziente Auswertung von großer Wichtigkeit. Dem Bootsführer kommt dadurch eine große Verantwortung zu und er trägt wesentlich zum guten Gelingen der Beschallung bei. Das hört sich einfacher an als es ist, denn bei völliger Dunkelheit, Regen und Wind, genauen Kurs zu halten und konzentriert, immer das GPS im Auge, Punkt um Punkt anzufahren, da braucht man schon einige Erfahrung.

Das Programm von SIMRAD, entwickelt von einem norwegischen Physiker, zeigt uns erstaunliche Details der Fischfauna. Bestätigt wird auch der, leider noch immer unbefriedigende, Sauerstoffgehalt des Irrsees. Ab einer Tiefe von 20 m bei 2 - 4 mg Sauerstoffgehalt gibt es so gut wie kein Fischvorkommen. Der Sauerstoffmangel in den Tiefenzonen des Irrsees bedeutet derzeit noch keine schwerwiegende Folgen für den Fischbestand, da das Defizit nur im Herbst auftritt. Aber man sieht deutlich wie sensibel das Ökosystem Irrsee auf Umwelteinflüsse reagiert. Phosphateinträge und die damit verbundene Eutrophierung sind die Hauptursachen des Sauerstoffmangels. Der Irrsee hat mit seinem breiten Schilfgürtel ein gutes Gegenmittel gegen derartige Umwelteinflüsse, aber dieser natürliche Selbstreinigungsmechanismus eines Gewässers funktioniert nur wenn man dem See wieder das zurückgibt was man ihm genommen hat. Am Irrsee würde das ein Anheben des Seespiegels bedeuten und nicht wie von manchen Anrainern gefordert, man glaubt es ja kaum, ein Absenken um einen Meter.

Dieses Echogramm zeigt uns genau den Verlauf der Temperaturschichtung. Oberhalb der, als dunkle Linie dargestellten, Sprungschicht befinden sich Kleinfische, wie Barschbrut und diverse Weißfischarten. In der Sprungschicht und etwas unterhalb sind Maränen zu Hause. Jetzt, Ende Oktober, ist diese Temperaturschichtung nur noch schwach ausgeprägt und wird bald ganz verschwinden. Bei dieser Beschallung konnten wir uns mit Dr. Gassner auch über den Fischbestand des Irrsees unterhalten. Natürlich muss man noch die Auswertung abwarten, aber man kann jetzt schon sagen, der Bestand an Maränen ist enorm. Man findet kaum einen Seeteil, egal ob im Uferbereich oder im Freiwasser, wo sich keine Coregonen aufhalten. Das hat natürlich auch mit der im Herbst stattfindenden Abkühlung des Wasserkörpers zu tun. Der Lebensraum für Coregonen wird bei diesen Temperaturen einfach größer. Große Schwärme von Rotaugen und Brachsen konnten im nördlichen Seeabschnitt geortet werden. Es ist ja bekannt, dass Weißfische im Herbst an bestimmten Stellen große Ansammlungen bilden. Jetzt konnten wir uns sprichwörtlich selbst einmal ein Bild von diesen Schwärmen machen. Natürlich hatten wir auch ein Auge auf unsere Raubfische. Aber bis auf ein paar Hechte an der 10 m Kante, knapp über der Sprungschicht, konnten wir keine Räuber orten. In der Sprungschicht oder in ihren Unterständen stehende Raubfische, für derartige Detailaufnahmen waren wir einfach zu schnell. Die Auswertung wird aber auch hier ein genaues Bild über den Bestand beitragen. Die Auswertung erfolgt mit einem speziellen Programm, wo man im Zoombereich die einzelnen Symbole herausfiltern und zuordnen kann. Daraus kann man sehr gute Rückschlüsse hinsichtlich Größenverteilung und Fischbestand im Irrsee ziehen. Das Ergebnis wird maßgeblich dazu beitragen, den Fischbestand des Irrsees zu erhalten und eventuelle Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Das neue Zwischenbrittelmaß bei den Maränen ist ja, wie schon berichtet, auf diese Untersuchungen zurückzuführen.

Petri Heil

Ausgehend von der Konsortialhütte wird das Boot klargemacht. Eine Beschallung wird in der Regel in der Nacht durchgeführt. Der Grund dafür ist, die Fische sind in der Nacht mehr im Freiwasser, sind nicht so zerstreut wie untertags und dadurch leichter zu orten. Leider war das Wetter alles andere als freundlich und so musste die Aktion bei starkem Wind und Regen durchgeführt werden.

Um eine alle Jahre gleich bleibende Untersuchung zu garantieren, wurde der Irrsee in so genannte Transekte eingeteilt. Transekte sind Seeabschnitte entlang einer geraden Linie. Die Transekte wurden nach bestimmten Kriterien ausgewählt und verteilen sich im Zick Zack Kurs über den ganzen See. Die Koordinaten der Transekte sind GPS gespeichert und werden vom Bootsführer genauestens eingehalten.

Sehr großen Wert wird auf die Montage des Impulsgebers gelegt. Zuerst wird das Boot austariert, das heißt wir müssen uns in der Mitte des Bootes ruhig halten, dann wird mit einer Wasserwaage der Geber genau ausgerichtet. Die Signale oder Pings, werden von diesem Geber aus in Richtung Grund gesendet und von diesem rückreflektiert. Alles was sich zwischen Grund und Geber befindet wird von der Software aufgezeichnet. Je mehr Pings auf einen Fisch treffen, umso größer erscheint er als Sichel am Desktop.

Hier werfen wir einen Blick auf den Arbeitsplatz von Dr.Gassner. Gut geschützt, in einem dunklen Kasten, befindet sich ein Laptop mit der Software von SIMRAD.

Dieser Laptop wird uns in den nächsten Stunden einen Einblick in die Unterwasserwelt des Irrsees gewähren. Wir sind natürlich sehr gespannt was uns erwartet. Auch Dr. Gassner merkt man eine gewisse Anspannung an, denn obwohl er ja solche Untersuchungen des Öfteren durchführt, so ist doch ein Blick unter die Wasserlinie immer ein besonderes Erlebnis.

Die Koordinaten der Transekte sind GPS gespeichert und müssen jetzt genau angefahren werden

Das Programm von SIMRAD, entwickelt von einem norwegischen Physiker, zeigt uns erstaunliche Details der Fischfauna.

Dieses Echogramm zeigt uns genau den Verlauf der Temperaturschichtung. Oberhalb der, als dunkle Linie dargestellten, Sprungschicht befinden sich Kleinfische, wie Barschbrut und diverse Weißfischarten. In der Sprungschicht und etwas unterhalb sind Maränen zu Hause.

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